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Freigrenzen - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 01.08.2012
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Freigrenzen sind eine Einrichtung aus dem Steuerrecht, insbesondere dem Einkommensteuerrecht.

Damit möchte der Gesetzgeber unter anderem eine Vereinfachung der Besteuerung erreichen, indem er bestimmte Vorgänge, die eine bestimmte Größenordnung nicht überschreiten (Bagatellgrenze), von der Besteuerung ausnimmt.

Am besten wird die Funktionsweise einer Freigrenze an einem Beispiel deutlich:

So gilt bei privaten Veräußerungsgeschäften (z.B. von Grundstücken, die sich im Privatvermögen befinden) gem. § 23 Absatz 3 Satz 5 EStG (Einkommenssteuergesetz) eine Freigrenze von 600 EUR.

Dies heißt, dass der Gewinn aus einer etwaigen Grundstücksveräußerung dann nicht steuerpflichtig ist, wenn er geringer als 600 EUR ist, also beispielsweise bei 599,99 EUR liegt.

Beträgt der Veräußerungsgewinn aber beispielsweise 800 EUR , dann unterliegen die gesamten 800 EUR der Besteuerung und nicht nur die Differenz zwischen 600 EUR und 800 EUR. Als Faustregel kann man sich merken: Ist die Freigrenze überschritten, unterliegt der gesamt Gewinn der Besteuerung, ohne Berücksichtigung der Betrages des Freigrenze.

Im Unterschied hierzu gibt es den sogenannten Freibetrag:

Ist im Gesetz ein Freibetrag eingeräumt, wie z.B. im Erbschaftsteuerrecht, § 16 ErbStG (Erbschaftsteuergesetz), so wird dieser auch bei Überschreiten des Freibetrages berücksichtigt.

Im Beispiel von oben würden dann nicht 800? der Besteuerung unterliegen, sondern nur 200 EUR.

Wichtiges Beispiel für einen Freibetrag ist auch der sog. Grundfreibetrag in der Einkommensteuer. Dadurch wird sichergestellt, dass die Kosten, die jedem Bürger zur Sicherung seines Existenzminimums entstehen, nicht besteuert werden. Aktuell (Veranlagungszeitraum 2012) beträgt dieser Freibetrag 8.004 EUR.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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