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Ertragsanteil

Stand: 20.05.2014

Diese Begriff stammt aus dem Steuerrecht.Er spielt insbesondere im Bereich der Rentenbesteuerung eine wichtige Rolle.

Der Ertragsanteil ist - vereinfacht gesagt - der Zinsanteil, der Inhalt fast jeder Kapitalsumme bei Auszahlung ist. Das ausgezahlte Kapital besteht also aus einer Kapitalrückzahlung und einem Zinsanteil. Voraussetzung ist aber, dass zwischen Kapitaleinzahlung und -rückzahlung mindestens 1 Jahr liegt. In der Regel, wie z.B. bei privaten Rentenversicherungen, sind die Zeiträume erheblich länger. Da das EStG (Einkommenssteuergesetz) nur das erzielte bzw. erwirtschaftete Einkommen besteuert, unterliegt auch nur der Ertragsanteil der Rente der Besteuerung, nicht jedoch der Kapitalanteil, da dieser wirtschaftlich betrachtet lediglich die Rückzahlung von bereits vorhandenem Vermögen darstellt.>Heute unterliegen beispielsweise die Bezüge privater Rentenversicherungen der Ertragsanteilbesteuerung, jedoch nicht mehr die Bezüge der gesetzlichen Rentenversicherung. Hintergrund ist, dass die gezahlten Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung als sog. Vorsorgeaufwendungen in der Ansparphase steuerlich absetzbar waren, die Beiträge für eine nicht geförderte private Rentenversicherung hingegen aus bereits versteuertem Einkommen stammen. Es gilt also vereinfacht.
Sind die Beiträge in der Ansparphase steuerlich begünstigt, dann unterliegt die spätere Auszahlung der Rente voll der Besteuerung (nachgelagerte Besteuerung). Stammen die Beiträge aus bereits versteuertem Einkommen und werden in der Ansparphase nicht steuerlich begünstigt (kein Sonderausgaben-, Werbungskosten- oder Betriebsausgabenabzug), dann unterliegt die Rentenzahlung der Ertragsanteilbesteuerung.

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