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Erinnerungswert - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 27.04.2016
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Der Erinnerungswert ist ein Begriff aus dem Steuerrecht.

Ein Wirtschaftsgut wird bei der sogenannten Aktivierung, z.B. nach einem Kauf, in die Bilanz eingestellt mit dem Buchwert, das ist regelmäßig der gezahlte Kaufpreis. Es wird dann über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei der linearen Abschreibung bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren ist das jedes Jahr 20 Prozent. Am Ende wäre der Erinnerungswert eigentlich nur noch 0 (20 % x 5 = 100 %). Dennoch verbleibt trotz der vorgenommenen Abschreibung noch ein Restwert, weil das Wirtschaftsgut ja noch vorhanden ist. Dieser Erinnerungswert bleibt ewig in der Bilanz stehen. Erst bei Verschrottung, der Veräusserung oder Entnahme wird er dann ausgebucht. Das gilt für ein in der Bilanz abgeschriebenes Wirtschaftsgut, das aber noch zum Betriebsvermögen gehört. Der Erinnerungswert oder auch Restbuchwert beträgt normaler Weise 1 EURO. Damit ist allerdings noch nicht ausgeschlossen, dass die entsprechenden Gegenstände oft einen wesentlich höheren tatsächlichen Wert haben. Ein in der Bilanz abgeschriebenes Fahrzeug wird bei der Veräußerung kann immer noch einen erheblichen Erlös erwirtschaften, Gebäude, die bereits abgeschrieben sind, sind deshalb noch lange nicht wertlos. Daher werden die Steuerbehörden i.d.R. hellhörig, wenn ein Betriebsinhaber abgeschriebene Gegenstände zum Erinnerungswert in das Privatvermögen überführt. Hier kann dann eine verdeckte Gewinnausschüttung (bei einer Kapitalgesellschaft) oder eine Privatentnahme (bei Einzelunternehmen oder Personengesellschaften) vorliegen. Der Gewinn berechnet sich durch Ermittlung des Verkehrswerts abzüglich dem Erinnerungswert.

Stille Reserven bei Betriebsvermögen, das bis auf Erinnerungswerte abgeschriebenen ist, können eventuell eine Überschuldung im Sinne von § 19 Insolvenzordnung beseitigen.

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