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Steuerrecht

Erbschaftssteuer - Infos und Rechtsberatung

20.10.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Ob und wie viel Erbschaftssteuer Sie zahlen müssen, ist im Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetz geregelt. Demnach ist eine Steuerabgabe fällig, wenn bestimmte Vermögenswerte vererbt oder verschenkt werden. Dabei unterscheidet der Gesetzgeber drei unterschiedliche Steuerpflichten:

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Unbeschränkte Steuerpflicht

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Beschränkte Steuerpflicht

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Erweiterte beschränkte Steuerpflicht

Daher gilt es zunächst zu prüfen, welche der drei Steuerpflichten besteht, bzw. ob Sie überhaupt erbschaftssteuerpflichtig sind. Man kann nämlich auch von der Erbschaftssteuer befreit werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können Hausrat, Wäsche und Kleidungsstücke steuerfrei vererbt und verschenkt werden. Aber auch Grundbesitz oder Teile davon sowie antike Gegenstände müssen nicht unbedingt versteuert werden. Es sollte zudem unbedingt geprüft werden, ob die zu vererbenden und verschenkenden Gegenstände unter der Freibetragsgrenze liegen.

Ebenfalls im Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) geregelt ist die Schenkungsteuer. Im Rahmen der Erbschaftsteuer und auch der Schenkungsteuer gilt das Stichtagsprinzip. Stichtag der Entstehung der Erbschaftsteuer ist grundsätzlich der Todestag des Erblassers, bei Schenkungen der Zeitpunkt der Ausführung der Zuwendung.

Immobilien können unter Berücksichtigung der Richtlinien steuerfrei vererbt oder verschenkt werden. Somit haben Kinder, Ehe- oder Lebenspartner die Chance viel Geld zu sparen. Genau deswegen lohnt es sich, professionellen Rat einzuholen. Unsere Kooperationsanwälte stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und beantworten Ihnen alle Fragen rund um die Erbschaftssteuer. Einfach anrufen und qualitativ hochwertige, rechtsverbindliche und günstige Rechtsberatung per Telefon erhalten – der direkte Draht zu Ihrem Recht!

Im § 16 ErbStG sind folgende persönliche Freibeträge gegeben:

Erwerber

Freibetrag

Ehegatten, eingetragene Lebenspartner

500.000

Kinder, Stief- und Adoptivkinder sowie Enkel, deren Eltern bereits verstorben sind

400.000

Enkel mit noch lebenden Eltern, Urenkel

200.000

Eltern und Großeltern (im Erbfall)

100.000

Personen der Steuerklasse II (Geschwister u.a.)

20.000

Personen der Steuerklasse III (Nichtverwandte)

20.000

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