Navigationspunkt Hauptthema Unterthema Artikeltitel
Steuerrecht

doppelter Haushalt - Infos und Rechtsberatung

20.11.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die doppelte Haushaltsführung ist oft sehr "lohnend", d. h. es kommen, liegen die Voraussetzungen eines doppelten Haushaltes vor, erhebliche Kosten zusammen, die vom Einkommen abgesetzt werden können. Die Doppelte Haushaltsführung kann nicht mehr nur 2 Jahre, sondern beliebig lange geltend gemacht werden. Ein doppelter Haushalt im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 5 EStG liegt dann vor, wenn es einen Erstwohnsitz gibt und einen Zweitwohnsitz und man seinen berufsbedingten Wohnsitz zum Zweitwohnsitz erklärt. Ein Zweitwohnsitz setzt voraus, dass ein eigener Hausstand, also eine nicht nur vorübergehend (d. h. kurzfristig) genutzte Unterkunft, begründet wird. Bei der Anmeldung auf dem Einwohnermeldeamt muss man dabei geltend machen, dass der Lebensmittelpunkt an dem anderen Ort ist. Dies ist jedenfalls regelmäßig kein Problem, wenn dort der eigene Ehegatte wohnt.

Zu beachten ist noch, dass das Finanzamt darauf achtet, dass derjenige, der die doppelte Haushaltsführung geltend macht, mindestens 24-mal im Jahr, also durchschnittlich alle zwei Wochen, nach Hause fährt. Sonst ist es nicht der Lebensmittelpunkt.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 011 224*
Anwalt für Steuerrecht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen

Alle durch die doppelte Haushaltsführung verursachten Kosten kann man als Werbungskosten absetzen, insbesondere die Zweitwohnsitzsteuer, falls eine solche in der Gemeinde des Zweitwohnsitzes erhoben wird.

Für weitere Nachfragen stehe Ihnen gerne unserer Rechtsanwälte zur weiteren Beratung zur Verfügung.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 011 224*
Anwalt für Steuerrecht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen