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Steuerrecht

Dienstwagenregelung - Infos und Rechtsberatung

11.03.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Überlässt ein Arbeitgeber an seinen Arbeitnehmer einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung, ist diese Überlassung zum einen einkommensteuerlich als Arbeitslohn anzusehen (geldwerter Vorteil) und zum anderen umsatzsteuerlich als unentgeltliche Wertabgabe. Denn der Arbeitnehmer soll durch die Überlassung nicht besser stehen, wie wenn er den Pkw selber privat kaufen, mieten oder leasen würde.

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Mietet ein Arbeitgeber die Dienstwagen seiner leitenden Angestellten im Wege des Pkw-Leasing in Form des Fullservice an und ist wegen Überlassung der Pkw auch zur privaten Nutzung eine Versteuerung nach § 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG (=unentgeltliche Wertabgabe) vorzunehmen, kann der Unternehmer die lohnsteuerlichen Werte als Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ansetzen. Beim Fullservice-Leasing fallen nur mit Vorsteuer belastete Kosten an. Dementsprechend dürfen diese lohnsteuerlichen Werte nicht um 20% verringert werden, § 10 IV S.1 Nr.2 S.1, HS.2 UStG (Beschluss des FG Nürnberg vom 29.1.1998, II 289/97).

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