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Steuerrecht

Degressive Abschreibung - Infos und Rechtsberatung

11.03.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

In bestimmten Fällen kann ein Unternehmen ein Wirtschaftsgut degressiv, das heißt in fallenden Jahresbeträgen, abschreiben. Statt eines jährlich gleichmäßigen (linearen) Verschleißes wird dabei ein Verschleiß unterstellt, der in den ersten Jahren besonders hoch ist und dann abnimmt. Jährlich wird ein gleicher, fester Prozentsatz vom Restwert des letzten Jahres abgesetzt. Im ersten Jahr ergibt sich somit der höchste Abschreibungsbetrag, im letzten Jahr der niedrigste. Durch die degressive Abschreibungsmethode eröffnet sich die Möglichkeit bereits im Jahr des Erwerbs einen verhältnismäßig hohen Teil der Anschaffungskosten in Form von Betriebsausgaben oder Werbungskosten steuerlich geltend zu machen.

Bei immateriellen Wirtschaftsgütern (z.B. Lizenzen, Patenten) ist eine degressive Abschreibung grundsätzlich nicht möglich. Im Gegensatz zum Handelsrecht - dort gilt eine wirtschaftliche Betrachtungsweise, § 253 Absatz 3, Sätze 1 und 2 HGB ("...planmäßige Abschreibungen...")- ist im Steuerrecht eine degressive AfA nur dann möglich, wenn diese ausdrücklich zugelassen ist.

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Ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen eine degressive Abschreibung für Sie in Betracht kommt und ob und wann es sinnvoll ist, von der degressiven zur linearen Abschreibung überzugehen, teilen Ihnen gerne die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline mit.

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