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Briefkastenfirma - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 11.03.2014
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Bei einer Briefkastenfirma handelt sich um eine Gesellschaft, die keine werbende Tätigkeit ausübt. Der Geschäftsbetrieb ruht oder wurde nie aufgenommen, so im Falle einer sogenannten Vorratsgesellschaft oder auch bei einem GmbH-Mantel. Briefkastenfirmen sind häufig Steuersparmodelle. Da die Gesellschaft jedoch nach außen am Rechtsverkehr teilnimmt - schließlich wurde sie gegründet - benötigt sie eine postalische Adresse zwecks Erreichbarkeit (Finanzamt), einen Briefkasten also. Die Gesellschaften werden nach der Abschreibungsperiode legal verkauft.

Häufig werden solche Firmen im niedrig besteuerten Ausland gegründet, um Gewinne, die Sie z.B. durch Beteiligungen an inländischen (=in Deutschland belegenen) Unternehmen erzielen, nicht in Deutschland, sondern eben im Niedrigsteuerland versteuern zu können. Diese Gewinnausschüttungen unterliegen aber grundsätzlich in Deutschland dem Steuerabzug an der Quelle, d.h. die inländische Gesellschaft muss die Quellensteuer einbehalten und an das deutsche Finanzamt abführen, so dass nur noch der Nettobetrag an das ausländische Unternehmen ausbezahlt werden kann. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Steuerabzug an der Quelle unterbleiben bzw. die bereits abgeführte Quellensteuer erstattet werden. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn es sich eben nicht um eine sog. reine Briefkastenfirma handelt. Denn im Fall der Briefkastenfirma wird diese eben nicht als Gesellschaft anerkannt.

Folge davon ist, dass weder der Quellensteuerabzug unterbleiben, noch eine Erstattung der Steuer in Betracht kommt. Ggf. ist dann eine wenigstens teilweise Erstattung der deutschen Steuer nach einem etwaig bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen möglich.

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