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Steuerrecht

Bilanzierung - Infos und Rechtsberatung

15.10.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Bilanzierung soll die Bilanz ein aussagekräftiges, zutreffendes und nachvollziehbares Bild der Vermögenslage des Unternehmens zum Stichtag zeichnen.

Dies wird als Prinzip der Bilanzwahrheit und Prinzip der Bilanzklarheit bezeichnet. Daneben gilt das Prinzip der Vorsicht, wonach mögliche Risiken für den Bilanzierenden gegebenenfalls zu einem Zeitpunkt in der Bilanz berücksichtigt werden müssen oder dürfen, zu dem sich diese noch nicht realisiert haben, aber die Realisierung der Risiken mit überwiegender Wahrscheinlichkeit droht (z.B. Rückstellungen für Jahresabschlusskosten). Andererseits dürfen Gewinne erst dann in die Bilanz eingehen, wenn diese tatsächlich realisiert sind. Auf diese Weise kann ein Gläubiger des Unternehmens grundsätzlich von einem gewissen Sicherheitspuffer in der Bilanz ausgehen.

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In die Bilanz einzubeziehen sind alle Fakten, die zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung bekannt und für den Zeitraum zwischen zwei Bilanzstichtagen relevant sind.

Näheres zu den Grundsätzen ordnungsgemäßer Bilanzierung sowie zu der Frage, wer konkret eine Bilanz aufzustellen hat und wie dabei deren Gliederung vorzunehmen ist, erläutern Ihnen gerne die auf das Steuerrecht spezialisierten Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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