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Abgeltungssteuer - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 10.04.2014

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Die Abgeltungssteuer wurde in Deutschland durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 zum 1. Januar 2009 als erweiterter Steuerabzug für Kapitalvermögen im Sinne von § 20 Einkommensteuergesetz (EStG) eingeführt.

Der Abgeltungssteuer unterliegen Zinsen, Dividenden, Erträge aus Investmentfonds, aus Zertifikaten, grds. alle Erträge aus Kapitalforderungen gleich welcher Art. Somit werden auch Gewinne aus sog. Spekulationsgeschäften steuerlich erfasst, unabhängig von der Haltedauer des betreffenden Wertpapiers. Der Abgeltungssteuersatz beträgt 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Durch die Abgeltungssteuer gilt die Steuerpflicht für den Privatanleger als abgegolten, so dass die bereits versteuerten Kapitalerträge nicht mehr in der jährlichen Einkommensteuererklärung aufgeführt werden müssen und nicht mit dem individuellen Steuersatz versteuert werden. Eine Anrechnung auf die jährliche Einkommensteuer erfolgt daher - anders als bei der früheren Kapitalertragsteuer - nicht. Um eine Belastung mit der Abgeltungssteuer zu verhindern bzw. zu minimieren, kann es sich empfehlen, eine sog. Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt zu beantragen und bei Ihrem Kreditinstitut einzureichen bzw. ggf. einen Freistellungsauftrag zu erteilen.

Näheres hierzu erläutern Ihnen gerne die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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