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Nachbarrecht

Fußball - Infos und Rechtsberatung

10.12.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Grobe Fouls und schlimme Verletzungen - das kann auch beim Freizeitkick passieren.

Der Gefoulte hat dann Anspruch auf Schadenersatz, hat das Oberlandesgericht Hamm (Az.: 34 U 81 / 059) entschieden. Ein Spieler war seinem Gegner so rüde in die Beine gegrätscht, dass sich der Gefoulte mehrere Knochen brach. Die Operation und die anschließende Krankengymnastik kosteten mehr als 6000 Euro.

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Der Geschädigte wollte das von seinem Gegenspieler zurück haben - und bekam Recht. Fußball sei zwar eine körperbetonte Sportart mit dem entsprechenden Verletzungsrisiko, meinten die Richter. Aber in diesem Fall sei der Spieler grob unsportlich und rücksichtslos gewesen.

Aber nicht nur unter dem Gesichtspunkt zivilrechtlicher Schadensersatzforderungen ist der Fußball genau so interessant, wie aus tatsächlichen Aspekten. Auch strafrechtlich kann ein Foul den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen und von der Staatsanwaltschaft verfolgt und den Strafgerichten geahndet werden. Hierbei ist insbesondere die Intensität und die Schwere des "Einsteigens" in den Gegner ein wichtiger Aspekt.

Eine Einschätzung Ihrer Rechtslage bei einem Sportunfall beim Freizeitfußball kann Ihnen eine/r unserer Anwälte/innen bereits am Telefon oder per E-Mail geben. Fragen Sie nach!

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