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Mietzuschuss

Stand: 25.10.2013

Unter Wohngeld versteht man in der Bundesrepublik Deutschland Unterstützungsleistungen des Staates für Bürger, die wegen ihres geringen Einkommens einen Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder zu den Kosten selbstgenutzten Wohneigentums (Lastenzuschuss) erhalten (§ 1 Abs. 2 WoGG - Wohngeldgesetz). Das Wohngeld dient somit der wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens (§ 1 Abs. 1 WoGG).

Strikt zu unterscheiden ist das Wohngeld von dem umgangssprachlich synonym verwendeten Begriff des Hausgelds. Unter Hausgeld versteht man die monatlichen Vorschüsse, die Wohnungseigentümer aufgrund eines bestehenden Wirtschaftsplanes an den Hausverwalter einer Wohnungsanlage bezahlen. In rechtlicher Hinsicht versteht man jedoch unter Wohngeld lediglich die staatlichen Zuschüsse nach dem Wohngeldgesetz.

Das Wohngeld wird nur auf Antrag der wohngeldberechtigten Person geleistet, und zwar ab dem 1. des Monats der Antragstellung (maßgeblich hierfür ist der Eingangsstempel der Wohngeldstelle). Die Bewilligung erfolgt in der Regel zunächst für 12 Monate. Nicht antragsberechtigt sind alleinstehende Erstauszubildende sowie Wehrpflichtige bzw. Zivildienstleistende.

Die Höhe des Wohngelds berechnet sich nach einer Formel gemäß § 2 WoGG. Berücksichtigt wird dabei die Anzahl der Familienmitglieder, die zum Haushalt rechnen, die Höhe des (Familien-)Einkommens sowie die Höhe der zu berücksichtigenden Miete bzw. Belastung.

Bei weitergehenden Fragen zum Thema Mietzuschuss können Sie sich jederzeit gerne an einen Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline wenden.


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