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Lastenzuschuß

Stand: 14.09.2016

Der Lastenzuschuss ist eine besondere Form der Förderung von Hauseigentümern im Rahmen des Wohngeldrechts. Der Lastenzuschuss wird gemäß § 2 WoGG zu der zu berücksichtigen Belastung (Zins- und Tilgungsdienst) gewährt. Durch die Übernahme dieser Leistungen sollen bestimmte Formen des Eigentums gefördert werden. Zugleich wird dadurch eine Gleichbehandlung in der Förderung der Wohnkosten bei Mietern und Eigentümern erzielt.

Maßgeblich für die Höhe der Förderung ist das Gesamteinkommen der Bewohner der Immobilie und die nachgewiesenen Kosten des Zins- und Tilgungsdienstes sowie der Wohnnebenkosten.

Belastung im Sinne dieses Gesetzes ist die Belastung aus dem Kapitaldienst und aus der Bewirtschaftung. Die Belastung wird in einer Wohngeld-Lastenberechnung ermittelt.
Die Belastung bleibt insoweit außer Betracht,
1. als sie auf Wohnraum entfällt, der ausschließlich gewerblich oder beruflich benutzt wird;
2. als sie auf Wohnraum entfällt, der einem anderen unentgeltlich oder entgeltlich zum Gebrauch überlassen ist; übersteigt das Entgelt für die Gebrauchsüberlassung die auf diesen Wohnraum entfallende anteilige Miete oder Belastung, so wird das Entgelt in voller Höhe abgesetzt;
3. als ihr Beiträge Dritter zur Bezahlung der Miete oder zur Aufbringung der Belastung gegenüberstehen.

In den Genuss dieser Förderung kommen nicht nur Eigentümer, sondern u.U. auch solche Personen, die alsbald das Eigentum übertragen bekommen, mithin bereits eine Anwartschaft erworben gemäß § 3 Abs. 3 WoGG haben. Voraussetzung für einen solchen Anspruch ist u.a., dass der Antragsteller den Wohnraum selbst nutzt und auch die Lasten selbst trägt.

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