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Amtliche Betreuung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 31.03.2015

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Als Betreuer kann jede erwachsene Person bestellt werden, wenn sie zum Betreueramt geeignet ist.

In der Regel werden Familienangehörige zum Betreuer für die hilfsbedürftige Person bestellt, da diese vorrangig bestellt werden sollen. Auch ist es möglich, jemanden zu bestellen, den der zu Betreuende über eine Vorsorgevollmacht ausgewählt hat. Gibt es keine geeignete Person aus der Familie und keine Bevollmächtigte, die sich für das Betreueramt zur Verfügung stellt, kann auch ein Außenstehender als ehrenamtlicher Betreuer oder ein Berufsbetreuer bestellt werden. Wirksamkeit erlangt die Betreuungsentscheidung in der Regel mit der Bekanntgabe an den Betreuer. Der Betreuer erhält eine Urkunde vom Betreuungsgericht aus der sich seine Stellung ergibt und die ggf. z. B. bei einer Bank vorzulegen ist. Rechtsmittel gegen die Bestellung des Betreuers sind die (unbefristete) Beschwerde oder die sofortige Beschwerde, die innerhalb von zwei Wochen eingelegt werden muss. Über die Beschwerde entscheidet das Landgericht. Gegen die Entscheidung des Landgerichts ist ggf. die weitere Beschwerde, beziehungsweise die sofortige weitere Beschwerde zulässig. Beschwerdeberechtigt im Falle einer Entlassung bzw. Neubestellung eines Betreuers ist zunächst nach § 20 FGG, wer in seinem Recht durch die angefochtene Verfügung beeinträchtigt ist. Dazu gehört die betreute Person, der bisherige Betreuer und die zuständige Betreuungsbehörde. Dritten, darunter auch nahen Verwandten oder dem Ehegatten, steht aus dieser Vorschrift kein Beschwerderecht zu.

Die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline beraten Sie gerne zu sämtlichen Fragen hinsichtlich einer amtlichen Betreuung.

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