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Schufarecht: Ihr Recht auf Auskunft und Löschung | Deutsche Anwaltshotline

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 19.07.2019
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Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist ein Unternehmen über die Gewährung und Abwicklung von Krediten.

Zu diesem Zweck speichert sie zahlreiche Daten und Informationen über Schuldner. Neben den von den verschiedenen Vertragspartnern (z.B. Inkassobüros) übermittelten Daten fließen auch Informationen aus Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte sowie Insolvenzen aus öffentlichen Verzeichnissen in den Datenbestand der Schufa ein.

Aus diesen ergibt sich eine Bonitätsauskunft, mithilfe derer das Risiko für Zahlungsausfälle eingeschätzt und vermindert werden kann.

Gespeicherte Informationen

Es werden sowohl positive Informationen wie fristgemäß erfolgte Zahlungen als auch negative Informationen zu Einzelpersonen erfasst. Enthalten ist zum Beispiel, ob Sie Ihr Auto finanziert und den Kredit zuverlässig und pünktlich zurückgezahlt haben oder zwischenzeitlich zahlungsunfähig geworden sind.

Nicht enthalten sind unter anderem Informationen wie Familienstand, Nationalität oder den Beruf einer Person.

Daten an die Schufa dürfen nur nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes weitergegeben werden. Besonders relevant in diesem Zusammenhang ist das Bundesdatenschutzgesetz, genauer § 28a BDSG.

Löschung von Schufa-Einträgen

Alle gespeicherten Daten werden nach Ablauf festgelegter Fristen automatisch gelöscht. Jedoch sollten Sie eine solche Löschung vorsichtshalber kontrollieren, da auch veraltete Daten unter Umständen im Bestand verbleiben können.

Negativeintrag - und jetzt?

Bei einem sogenannten Negativeintrag handelt es sich um Eintragungen, welche vorgenommen werden, wenn eine Geschäftsbeziehung nicht ordentlich beendet worden ist, zum Beispiel weil ein Kreditinstitut ein Darlehen aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten gekündigt hat. Nicht selten kommt es vor, dass Negativeintragungen zu Unrecht vorgenommen werden. Es müssen die Voraussetzungen des § 28 a BDSG vorliegen.

Schufa-Einträge: Beratung durch einen Anwalt

Befindet sich ein negativer Schufaeintrag in Ihrer Schufaauskunft und Sie halten diesen für ungerechtfertigt oder wissen nicht woher dieser stammt? Oder möchten Sie sich einfach eine Auskunft über die aktuellen Einträge zu Ihrer Person einholen?

Wie Sie sich gegebenenfalls gegen eine ungerechtfertigte Eintragung wehren können, wann ein berechtigter Eintrag wieder gelöscht wird oder wie man eine Eigenauskunft erhält, können Sie in einem kurzen Gespräch mit einem Anwalt erfragen. Unter 0900-1 875 011 481* erhalten Sie für durchschnittlich 16 Euro einen Überblick über Ihre Möglichkeiten sowie wertvolle Tipps, um Ihre Rechte durchzusetzen.

Rechtsbeiträge über Schufa-Recht:

EU-Verordnung Rom III Negativer Schufa Eintrag und die Möglichkeit dagegen vorzugehen Wann ein Schuldner in Verzug ist Verjährung und Schufa-Eintrag Anfechtbarkeit - Infos und Rechtsberatung Bürgschaftsrecht: Das gilt es bei einer Bürgschaft zu beachten
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