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Reiserecht

Stornokosten - Infos und Rechtsberatung

05.06.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die sog. "Stornokosten" fallen regelmäßig bei der Kündigung eines Reisevertrages oder dem Rücktritt von einem Reisevertrag durch den Reisenden vor Antritt der Reise an.

Abhängig von der konkreten rechtsdogmatischen Einordnung des Vertrages (Reisevertrag gem. §§ 651a ff. BGB - Bürgerliches Gesetzbuch -, Transportvertrag, Herbergsvertrag etc.) besteht bei einer Auflösung des Vertrages aus Gründen, die in der Person des Reisenden liegen, ein Anspruch des Leistungserbringers auf die vereinbarte Bezahlung. Der Leistungserbringer muss sich jedoch die durch die Nicht-Inanspruchnahme der Leistung ersparten Aufwendungen anrechnen lassen. Um Streitigkeiten in diesem Zusammenhang zu vermeiden, haben die meisten Reiseveranstalter in ihren "Allgemeinen Reisebedingungen"(ARB) die Stornokosten aufgeführt. Diese sind zumeist prozentual gestaffelt und in ihrer Höhe abhängig davon, wie lange vor planmäßigem Beginn der Leistung der Vertrag aufgelöst wird. Eine derartige Regelung in den ARB ist grds. zulässig. Die ARB müssen dem Kunden jedoch den Nachweis eines geringeren Schadens des Veranstalters ermöglichen. Die Höhe der Stornokosten kann gerichtlich überprüft werden.

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