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Privatkopie - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 19.04.2013
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Die Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Werke zum privaten Gebrauch hat im § 53 Urhebergesetz (UrhG) eine unübersichtliche und komplizierte Regelung gefunden. Danach gilt grundsätzlich:

(1) Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern, sofern sie weder unmittelbar noch mittelbar Erwerbszwecken dienen, soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird. Der zur Vervielfältigung Befugte darf die Vervielfältigungsstücke auch durch einen anderen herstellen lassen, sofern dies unentgeltlich geschieht oder es sich um Vervielfältigungen auf Papier oder einem ähnlichen Träger mittels beliebiger photomechanischer Verfahren oder anderer Verfahren mit ähnlicher Wirkung handelt.
(2) Zulässig ist, einzelne Vervielfältigungsstücke eines Werkes herzustellen oder herstellen zu lassen

  1. zum eigenen wissenschaftlichen Gebrauch, wenn und soweit die Vervielfältigung zu diesem Zweck geboten ist und sie keinen gewerblichen Zwecken dient,
  2. zur Aufnahme in ein eigenes Archiv, wenn und soweit die Vervielfältigung zu diesem Zweck geboten ist und als Vorlage für die Vervielfältigung ein eigenes Werkstück benutzt wird,
  3. zur eigenen Unterrichtung über Tagesfragen, wenn es sich um ein durch Funk gesendetes Werk handelt,
  4. zum sonstigen eigenen Gebrauch
  1. wenn es sich um kleine Teile eines erschienenen Werkes oder um einzelne Beiträge handelt, die in Zeitungen oder Zeitschriften erschienen sind,
  2. wenn es sich um ein seit mindestens zwei Jahren vergriffenes Werk handelt.

Privatkopien sind zulässig, soweit sie nicht Erwerbszwecken dienen.
Umstritten ist die Frage privat kopierter Musik, insbesondere in Tauschbörsen oder im Internet.

Die Deutsche Anwaltshotline berät Sie gerne über den derzeitigen Rechtsstand.

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