Navigationspunkt Hauptthema Unterthema Artikeltitel
Öffentliches Recht

Einwohnermelderecht - Infos und Rechtsberatung

09.12.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Einwohnermelderecht ist im Melderechtsrahmengesetz (MRRG) der Bundesrepublik Deutschland sowie den jeweiligen Meldegesetzen der Bundesländer geregelt.

In der Bundesrepublik Deutschland besteht nach § 11 MRRG eine allgemeine Meldepflicht. Danach hat derjenige, der eine Wohnung bezieht, sich bei der Meldebehörde anzumelden. Wer aus einer Wohnung auszieht und keine neue Wohnung im Inland bezieht, hat sich bei der Meldebehörde abzumelden. Zuständige Behörde ist das Einwohnermeldeamt. Auf Verlangen hat der Meldepflichtige der Meldebehörde die zur ordnungsmäßigen Führung des Melderegisters erforderlichen Auskünfte zu geben, die zum Nachweis der Angaben erforderlichen Unterlagen vorzulegen und bei ihr persönlich zu erscheinen (§ 11 Abs. 3 MRRG).

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 011 233*
Anwalt für Öffentliches Recht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen

In der Bundesrepublik Deutschland ist es möglich, mehrere Wohnsitze zu haben. In diesem Fall ist ein Haupt- und Nebenwohnsitz anzumelden. Zuständig für den Einwohner bleibt dabei die Gemeinde des Hauptwohnsitzes. Der Hauptwohnsitz ist immer der Wohnsitz, an dem der Einwohner seinen Lebensmittelpunkt hat und sich übrigens aufhält. Nach deutschem Recht ist es nicht möglich, sowohl im Inland als auch im Ausland einen Wohnsitz zu haben. Hat ein Bürger seinen Wohnsitz in das Ausland verlegt, muss er daher seinen deutschen Wohnsitz aufgeben.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 011 233*
Anwalt für Öffentliches Recht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen