Navigationspunkt Hauptthema Unterthema Artikeltitel
Nachbarrecht

Zaunrecht - Infos und Rechtsberatung

07.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

In vielen Bundesländern sind Grundstückseigentümer verpflichtet, zusammen mit den Nachbarn eine Einfriedung - etwa einen Zaun, eine Mauer, eine Hecke - auf der Grundstücksgrenze zu errichten, wenn auch nur eine Partei das verlangt.

Dies wird als sog. Zaunrecht bezeichnet. Unter Umständen kann das Zaunrecht dazu führen, dass die Einfriedung alleine errichtet werden kann, der Nachbar sich aber hälftig an den Kosten beteiligen muss. Dies alles gilt nur für Einfriedungen, die auf der gemeinsamen Grundstücksgrenze verlaufen, nicht für solche, die sich vollständig auf dem Grundstück eines Nachbarn befinden. Im Zusammenhang mit diesen Regelungen zum Zaunrecht bestehen aber zahlreiche bundeslandspezifische und regionale Unterschiede und Ausnahmen, so z. B. dann, wenn ein Gebäude genau auf der Grundstücksgrenze verläuft, oder wenn das Zaunrecht gültigen Ortssatzungen oder Bebauungsplänen zuwider läuft. Für Einfriedungen auf dem eigenen Grundstück gelten dagegen die allgemeinen Regelungen des § 903 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Danach darf zwar jeder Eigentümer entlang der Grenze auf seinem eigenen Grundstück Eingrenzungen nach seinen eigenen Vorstellungen errichten. Dies gilt jedoch nur, soweit er nicht das Gebot der nachbarlichen Rücksichtnahme verletzt, so dass auf das ästhetische Empfinden des Nachbarn und auf das Ortsbild Rücksicht zu nehmen ist.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 010 909*
Anwalt für Nachbarrecht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen

Einzelheiten zum Thema Zaunrecht können Sie durch einen Anruf bei der Deutschen Anwaltshotline klären!

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 010 909*
Anwalt für Nachbarrecht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen