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Mietrecht

Zwischenmiete - Infos und Rechtsberatung

24.02.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Zwischenmiete bedeutet im Wohnraummietrecht Wohnen auf Zeit. Zumeist wird eine Wohnung oder auch nur ein WG-Zimmer für einen begrenzten Zeitraum angemietet. In der Regel handelt es sich hierbei um möblierten Wohnraum, der für einen bestimmten Zeitraum Dritten gegen Zahlung der Miete zur Verfügung gestellt wird. Häufig kommt es zur Zwischenmiete, da der Hauptmieter bzw. Eigentümer seine Wohnung für einen befristeten Zeitraum nicht benötigt.

Ein Wohnen auf Zeit stellt auch der Zeitmietvertrag gemäß § 575 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) dar. Dieser unterliegt zum Schutz der Mieter gesetzlichen Beschränkungen. So kann der Zeitmietvertrag nur unter den im Gesetz genannten Bedingungen abgeschlossen werden. Liegen die Voraussetzungen nicht vor, gilt der Vertrag als unbefristet abgeschlossen.

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Es gibt aber auch Zeitmietverträge, für die der Mieterschutz nicht gilt. Das bedeutet zugleich, dass ein Grund für die Befristung nicht angegeben werden muss. Hierbei handelt es sich um Wohnraum, der nur zum vorübergehenden Gebrauch vermietet ist, § 549 Abs. 2 Nr. 1 BGB. Dies sind z.B. Notunterkünfte oder Ferienwohnungen.

Im Einzelfall kann die Zuordnung zwischen dem Zeitmietvertrag gemäß § 575 BGB und dem zum vorübergehenden Gebrauch vermieteten Wohnraum nach § 549 Absatz 2 Nr. 1 BGB schwierig sein. Die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

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