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Mietrecht

Zeitmietvertrag - Infos und Rechtsberatung

19.05.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Ein Zeitmietvertrag ist ein auf bestimmte Zeit abgeschlossener Mietvertrag. Geregelt ist er für die Wohnraummiete in § 575 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Der Zeitmietvertrag gemäß § 575 BGB hat bestimmte Voraussetzungen: er kann nur wirksam geschlossen werden, wenn der Vermieter die Räume nach Ablauf der Mietzeit entweder als Wohnung für sich oder Angehörige seiner Familie oder seines Haushalts nutzen will oder er in zulässiger Weise die Räume beseitigen oder so verändern oder instandsetzen will, dass die Maßnahme durch die Fortsetzung des Mietverhältnisses erheblich erschwert würde oder er die Räume an einen zur Dienstleistung Verpflichteten vermieten will. Zudem muss der Befristungsgrund bei Abschluss des Vertrages schriftlich benannt werden. Eine formelhafte Wiederholung der gesetzlichen Bestimmung des § 575 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BGB genügt hierbei nicht. Fehlt ein gesetzlich anerkannter Befristungsgrund, gilt das Mietverhältnis automatisch als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Ein qualifizierter zulässiger Zeitmietvertrag endet nach Ablauf der zeitlichen Befristung.
Interessant wird es dann, wenn außergewöhnliche, nicht vorhersehbare Umstände eintreten, wie etwa der Umzug eines älteren Mieters in ein Pflegeheim. Dann stellt sich die Frage, ob das befristete Mieterverhältnis innerhalb der Befristung gekündigt werden kann.

Antworten zu Fragen eines Zeitmietvertrages geben Ihnen die Anwälte/-innen der Deutschen Anwaltshotline im Bereich Mietrecht gerne telefonisch oder per Email. Bitte halten Sie einschlägige Unterlagen für Rückfragen bereit.

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