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Mietrecht

Warmwasserproblem - Infos und Rechtsberatung

05.09.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Ausfall der Warmwasserversorgung berechtigt zur Mietminderung, da insoweit ein Mangel der Wohnung oder des Geschäftsraumes vorliegt.

Mieter haben jederzeit Anspruch auf eine Versorgung der Mietwohnung mit Warmwasser. Als Mindesttemperatur sieht die Rechtsprechung 40-50 Grad Celsius an. Betroffen sind bei Warmwasserproblemen regelmäßig nur die Nutzbarkeit von Küche und Bad. Die Rechtsprechung kommt nach verschiedenen Berechnungsmodellen jeweils zu unterschiedlich hohen Minderungsquoten. Eine exakte Berechnung ist aber ohnehin nicht möglich, zumal es auf den Einzelfall ankommt. Es macht z.B. einen Unterschied, ob das Warmwasser nur nachts oder den ganzen Tag ausfällt oder nur gelegentlich. Wichtig ist, dass sich die Minderung in maßvollem Rahmen hält. Bei berechtigter und maßvoller Minderung droht keine Kündigung. Verärgerung über einen untätigen Vermieter darf aber nicht dazu führen, kurzerhand die Hälfte oder gar die ganze Miete einzubehalten. Im Übrigen hat der Mieter auch Anspruch auf zügige Beseitigung des Problems. Dazu muss der Mangel unverzüglich dem Vermieter angezeigt werden. Am besten setzen Sie ihm auch eine Frist zur Beseitigung des Mangels.

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Fragen bei Problemen mit Warmwasser und zur Mietminderung beantworten Ihnen unsere Rechtsanwälte/innen aus dem Bereich Mietrecht gerne telefonisch oder per E-Mail.

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