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Vermieterschutz - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 09.03.2015
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Vermieter sehen sich bei einer Neuvermietung dem Risiko ausgesetzt, einem Mieter die Wohnung zu überlassen, der von Anfang an nicht Willens oder fähig ist, die vereinbarte Miete zu zahlen.

Dafür hat sich der Begriff des Mietnomaden etabliert. Vermieter können das Risiko, mit einem Mietnomaden einen Mietvertrag abzuschließen, nicht ausschließen. Dem Vermieter kann zum Schutz vor Mietnomaden z.B. vom Mietinteressenten eine Selbstauskunft verlangen. Auf jeden Fall sollte der Vermieter auf eine Mietsicherheit/Kaution in Höhe von maximal 3 Monatsmieten zu bestehen. Vermieter sind berechtigt, u.a. bei einem Mietrückstand von 2 Monatsmieten oder einem Rückstand der Mietsicherheit in Höhe von 2 Monatsmieten das Mietverhältnis außerordentlich und fristlos zu kündigen. Falls der Mieter nach Ablauf der Kündigungsfrist nicht freiwillig auszieht, muss der Vermieter eine Räumungsklage einreichen, um dann mit einem Räumungstitel den säumigen Mieter aus der Wohnung per Gerichtsvollzieher zu entfernen. Obwohl die Gerichte Räumungsverfahren mittlerweile beschleunigt verhandeln müssen, können zwischen der Kündigung und der endgültigen Räumung durch den Gerichtsvollzieher mehrere Monate vergehen. Der Mietzinsausfall während dieser Zeit, sowie die zusätzlich entstehenden Prozesskosten einer Räumungsklage verbleiben letztendlich beim Vermieter, wenn der Mieter zahlungsunfähig sein sollte. Es ist deswegen davon abzuraten, sich als Vermieter auf zukünftige Zahlungen vertrösten zu lassen. Vielmehr sollte bei Zahlungsverzug des Mieters entsprechend mit Abmahnung oder ggf. Kündigung reagiert werden.

Im Falle eines säumigen Mieters ist es daher ratsam, sich über die konkreten weiteren rechtlichen Schritte bei einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt für Mietrecht zu informieren. Halten Sie zu einem Gespräch den Mietvertrag und alle Schriftwechsel in dieser Sache bereit.

Rechtsbeiträge über Mietrecht:

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