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Mietrecht

Vergleichsmiete - Infos und Rechtsberatung

29.06.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Vergleichsmiete spielt bei der Beurteilung der Frage, ob bei einem Wohnraummietverhältnis eine Mieterhöhung verlangt werden kann, eine wichtige Rolle. Sie stellt einen Tatbestand zur Begründung einer Mieterhöhung dar.

Die gesetzlichen Grundlagen waren früher im Gesetz zur Regelung der Miethöhe (MHG) geregelt, nunmehr sind sie im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verortet. Die ortsüblichen Vergleichsmieten sind dem aktuellen Mietspiegel der Gemeinde zu entnehmen. Dort wird vor allem nach den Kriterien der Lage, Ausstattung, Größe und dem Alter (Baujahr) der Wohnung unterschieden. Hat der Vermieter die Vergleichsmiete zutreffend ermittelt, kann er vom Mieter gegebenenfalls die Zustimmung zur Erhöhung (Anpassung) des Grundmietzinses verlangen unter Beachtung der übrigen für das Mieterhöhungsverfahren geltenden Vorschriften. Erforderlichenfalls kann der Vermieter gerichtlich vorgehen und Klage auf Zustimmung zum erhöhten Grundmietzins erheben. Eine Vergleichsmiete kann auch mit dem Nachweis von mindestens drei vergleichbaren Mietobjekten, die zu einem höheren Grundmietzins vermietet werden, geltend gemacht werden.

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