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Mietrecht

Umlagen - Infos und Rechtsberatung

19.09.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Umlage ist ursprünglich ein betriebswirtschaftlicher Begriff als Mittel der innerbetrieblichen Verrechnung und Verteilung von Gemeinkosten auf Grundlage von Verteilerschlüsseln.

Umlagen existieren im Öffentlichen und Steuerrecht, wie beispielsweise der Solidaritätszuschlag oder die Ökostrom-Umlage. Sie werden bei dem einzelnen Mitglied einer Gemeinschaft erhoben, um die Finanzierung öffentlicher Investitionen sicherzustellen, die im Interesse des Allgemeinwohls getätigt werden. Eine große Bedeutung haben Umlagen im Mietrecht, wo Betriebskosten auf den einzelnen Mieter bzw. das Mietobjekt umgelegt werden. Als Verteilerschlüssel werden neben den konkret ermittelten Verbrauchskosten die Wohnfläche, Anzahl der Bewohner oder bei Mehrfamilienhäusern die Anzahl der Parteien im Haus herangezogen. Zur Umlagefähigkeit und -durchführung existieren für die Wohnraummiete eine Reihe von Gesetzen und Rechtsverordnungen. Auch im Wohnungseigentumsrecht haben Umlagen bei der Finanzierung von Bau- und Erhaltungsmaßnahmen eine wesentliche Bedeutung. Sofern die häufig vorgesehenen Investitionsrücklagen der Eigentümergemeinschaft zur Kostendeckung nicht ausreichen, kann die Gemeinschaft beschließen, die Kosten der durchzuführenden Maßnahmen durch Umlagen der einzelnen Eigentümer zu decken.

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Fragen zu Umlagefähigkeit und korrekter Verteilung beantworten Ihnen die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline telefonisch oder im Rahmen der E-Mail-Beratung.

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