Navigationspunkt Hauptthema Unterthema Artikeltitel
Mietrecht

Tierlärm - Infos und Rechtsberatung

14.02.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Wenn der Aufenthalt im eigenen Haus oder Garten häufig und erheblich durch Tierlärm gestört wird, muss man das nicht hinnehmen (§ 906 BGB) und kann Unterlassung vom Tierhalter fordern (§ 1004 BGB).

Tiere sind generell so zu halten, dass Dritte nicht objektiv durch Geräusche gestört werden. Hunde die bspw. ständig ohne jeden Grund jaulen oder bellen, bzw. deren Hemmschwelle zu gering ist, können ihrem Halter ein Bußgeldverfahren bescheren.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 009 299*
Anwalt für Mietrecht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen

Probleme kann es auch mit der Haltung von Geflügel geben, insbesondere bei Huhn und Fasan. Da diese frühmorgendlich den Sonnenaufgang vermelden, kann die Nachtruhe gestört werden.

Dazu gibt es eine Vielzahl von gerichtlichen Entscheidungen. Im Mietverhältnis kann sich der gestörte Mieter zunächst an seinen Vermieter wenden und ihn auffordern, für Unterlassung durch Einwirkung auf den Mitmieter oder Nachbarn zu sorgen. Tut er dies nicht, kann dies ein Grund für eine Mietminderung sein.

Bei Fragen zu diesem Thema stehen Ihnen unsere Anwältinnen und Anwälte gerne zur Verfügung.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 009 299*
Anwalt für Mietrecht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen