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Mietrecht

Teppichboden - Infos und Rechtsberatung

10.11.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Im Fall der Vermietung von mit Teppichböden ausgelegten Räumlichkeiten muss der Vermieter die Erneuerung des durch normalen Gebrauch verschlissenen Teppichbodens vornehmen, denn der Teppichboden gehört zur Einrichtung der Wohnung.

Eine Vereinbarung im Mietvertrag, dass der Mieter bei Auszug den Teppichboden erneuern muss oder für fachmännische Reinigung zu sorgen habe, ist unwirksam. Eine solche Vereinbarung wäre allenfalls dann wirksam, wenn es sich um keine formularmäßige allgemeine Geschäftsbedingung handelt, sondern wenn die Vereinbarung individualvertraglich zwischen Vermieter und Mieter ausgehandelt wurde. Liegt eine besondere Abnutzung durch den Mieter vor (Rotweinflecken, Brandlöcher, Kratzspuren von Haustieren), obliegt ihm die Schadensbeseitigung, da er für fahrlässige Sachbeschädigung haftet. Aber selbst in solchen Fällen müsste der Mieter keinerlei Ersatz leisten, wenn der beschädigte Teppichboden so alt und verschlissen ist, dass er wertlos geworden ist und vom Vermieter aus diesem Grunde ohnehin erneuert werden müsste.

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Ist der Teppichboden nur wenige Jahre alt, müsste bei fahrlässiger Beschädigung der Zeitwert ersetzt werden. Fragen zum Teppichboden beantworten unsere Rechtsanwälte/innen aus dem Bereich Mietrecht gerne am Telefon. Halten Sie für das Gespräch bitte Ihren Mietvertrag bereit.

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