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Teppich

Stand: 16.03.2015

Das Thema Teppich beschäftigt immer wieder die Gerichte, wenn ein Mietverhältnis geendet hat, und der Vermieter für den entsprechenden Bodenbelag gesorgt hat, dieser also zur Mietsache gehört.

Häufig kommt es zu Verschmutzungen oder Beschädigungen durch den Mieter und der Vermieter fordert eine Erneuerung des gesamten Bodens.
Die Gerichte sehen dies jedoch regelmäßig differenziert. Ein gewisser Grad der Abnutzung gehört zum normalen Gebrauch der Mietsache. Alterungserscheinungen hat der Vermieter also entschädigungslos hinzunehmen. Nicht hinnehmen muss der Vermieter jedoch, wenn der Teppich durch übermäßigen Gebrauch geschädigt wurde. Hierzu zählen bspw. Brandflecken oder die berühmten Rotweinflecken. Für solche Beschädigungen ist der Mieter schadensersatzpflichtig. Allerdings muss sich der Vermieter den Vorteil anrechnen lassen, der durch Neuverlegung eines Teppichs entsteht. Die Nutzungsdauer ist abhängig von der Qualität des verlegten Teppichbodens. Je nach Qualität kann sich eine Nutzungsdauer von 5 bis 15 Jahre ergeben. Bei einer durchschnittlichen 10-jährigen Lebenszeit eines Teppichbelags muss der Vermieter bei einem Alter des Bodenbelags von 3 Jahren dementsprechend 30% der Instandsetzungskosten übernehmen.

Die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline können Ihnen in einem kurzen Gespräch helfen, Ihre Zahlungsverpflichtung einzuschätzen und Ihnen ggf. Handreichungen zum Umgang mit Ihrem Vermieter geben.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Befand sich der Teppich oder Bodenbelag bei Vertragsbeginn in der Wohnung?
  • Wie ist die Beschaffenheit des Teppichbodens?
  • Welcher Mangel liegt vor?
  • Wie alt ist der Teppichboden?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt ermittelt, ob der Belag zur Mietsache gehört. Er prüft, wer zum Ersatz verpflichtet ist. Der Telefonanwalt schätzt die durchschnittliche Nutzungsdauer ein.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Bodenbelag gehört zur Mietsache.
  • Der Teppichboden ist nach Ablauf der Nutzungsdauer zu ersetzen. Die Beschädigung ist durch den Mieter verursacht und der Schaden zu ersetzen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können vom Vermieter Austausch des Bodenbelags verlangen, da die Nutzungssdauer abgelaufen ist.
  • Sie können vom Mieter Schadensersatz verlangen, da er den Belag beschädigt hat.
  • Sie sind als Mieter berechtigt, infolge des abgenutzten Teppichbodens die Miete zu mindern.

Maßgebliche Urteile

  • Zur Pflicht des Mieters, den Teppichboden zu erneuern: Landgericht Dortmund, Urteil vom 03.09.1996, Az. 21 S 110/96;
  • zur Nutzungsdauer von Teppichböden: AG Köln 213 C 501/97;
  • Pflichten des Mieters bei Auszug: LG Mainz 3 S 4/96

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   | Stand: 08.11.2017
Ich werde Sie auf alle Fälle weiterempfehlen. Meine Fragen zum Mietrecht bzw. Maklervertrag wurden von einer freundlichen Anwältin sehr hilfreich beantwortet.Vielen Dank dafür.

   | Stand: 04.11.2017
Ich hatte eine Rechtsfrage zur Fristberechnung bei der ordentlichen Kündigung von Verbraucherdarlehensverträgen nach zehn Jahren. Herr Rechtsanwalt Lehnert ist kompetent auf meine Fragen eingangen und hat diese beantwortet.

   | Stand: 01.11.2017
Die telefonische Beratung hat mir sehr weiter geholfen! Schnell, unkompliziert und absolut kompetent!

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