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Renovierung

Stand: 11.09.2014

Renovierung bei Auszug

Im Mietvertrag finden sich meist Regelungen zu Renovierungsarbeiten, die der Mieter vor Auszug zu erledigen hat. Dabei darf ihm jedoch nicht zu viel zugemutet werden. Oft sind die entsprechenden Klauseln unwirksam, da sie der Rechtsprechung oder dem Gesetz widersprechen. Ist dies der Fall, muss sich der Mieter selbst dann nicht daran halten, wenn er den Mietvertrag unter schrieben hat.

Mieter darf Wände bunt streichen

Neben der Renovierung geht es bei Auszug oft auch einfach um das Streichen der Wände. Die höchstrichterliche Rechtsprechung hat im November 2013 klargestellt, dass der Mieter während der Mietzeit seine Wände in der Farbe streichen kann, wie er will. Nach Auszug darf dann jedoch der Vermieter verlangen, sie wieder in einem neutralen Farbton zu übergeben.

Unzulässige Klauseln im Mietvertrag:

  • Ein starrer Fristenplan, der den Mieter in festen Zeitabständen dazu verpflichtet zu renovieren, ist unzulässig. Etwa wenn die Klausel davon spricht, dass der Mieter alle drei Jahre zum Streichen der Wohnung verpflichtet ist oder Ähnliches. Erlaubt ist lediglich eine flexible Renovierungspflicht – also eine Klausel, die davon spricht, dass der Mieter „grundsätzlich“ oder „regelmäßig“ renovieren muss.

  • Ein Mieter kann nicht zu Beginn, während und zum Ende des Mietverhältnisses zur Renovierung verpflichtet werden. Das verbietet das sogenannte Summierungsverbot. So muss sich der Vermieter entscheiden, wann er dem Mieter die Renovierung auferlegen möchte.

  • Der Vermieter kann von seinem Mieter keine anteiligen Renovierungskosten verlangen, wenn er allein den Handwerker auswählt, der die Arbeiten verrichtet.

  • Die Instandhaltung des Gebäudes ist grundsätzlich Sache des Vermieters. Lediglich Kleinreparaturen bis ca. 100 Euro kann er per Mietvertrag dem Mieter aufbürden, wenn diese im Jahr nicht mehr als 6 bis 10 Prozent der Jahreskaltmiete betragen.

Vermieter sind hier gut beraten, den Vertrag von einem Anwalt formulieren zu lassen, sofern sie ihren rechtlichen Rahmen voll ausschöpfen möchten. Vordrucke bieten das nicht immer, auch wenn sie eine solide Basis an Rechtssicherheit bilden.

Egal ob ein Mieter sich mit unzulässigen Pflichten konfrontiert sieht oder ein Vermieter Ansprüche gegen seinen Mieter geltend machen möchte, eine telefonische Beratung eines Rechtsanwalts mit Schwerpunkt Mietrecht schafft erste Klarheit über die Rechte und Pflichten beider Seiten im Mietverhältnis. Viele Aspekte regeln Gesetz und Rechtsprechung unabhängig davon, was letztlich im Mietvertrag steht.


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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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