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Mietrecht

Privatvermietung - Infos und Rechtsberatung

15.12.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Unter einer Privatvermietung wird im allgemeinen eine Vermietung verstanden, die nicht durch ein Maklerbüro erfolgt, sondern durch den Vermieter direkt. Ein Vermieter, der seine eigene Wohnung einem Interessenten anbietet, darf hierfür keine Maklercourtage verlangen.

In steuerlicher Hinsicht ist es für den Vermieter grundsätzlich nicht relevant, ob die Vermietung durch einen Makler vermittelt wurde oder nicht.
Dies ist nur dann von Bedeutung, wenn und soweit der Vermieter die Maklercourtage insgesamt oder wenigstens zu einem Teil übernommen hat. Dann würde die übernommene Maklercourtage als sofort abziehbare Werbungskosten im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung steuermindernd berücksichtigt werden können.
Musste der Mieter bisher die Courtage tragen, war dies grundsätzlich steuerlich auf Seiten des Mieters nicht relevant, da es sich hierbei um Kosten der privaten Lebensführung handelte.
Ab Frühjahr 2015 soll per Gesetz das Bestellerprinzip gelten, d.h. dass derjenige den Makler bezahlen muss, der ihn bestellt hat.

Fragen zum Thema Privatvermietung beantworten Ihnen gern telefonisch oder per E-Mail die Kooperationsanwälte der deutschen Anwaltshotline. Bitte halten Sie hierfür vorhandene Unterlagen bereit.

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