Durchwahl Mietrecht
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Miethöhegesetz

Stand: 31.08.2015

Das Miethöhegesetz wurde im Rahmen der Mietrechtsreform im Jahre 2001 außer Kraft gesetzt. Als Ersatz für die Regelung des Miethöhegesetzes wurden die §§ 557 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geschaffen, die sich mit der Frage der zulässigen Mieterhöhungen im Bereich des Wohnraummietrechts beschäftigen.

Die Mietparteien können während des Mietverhältnisses Mieterhöhungen gem. § 557 Abs. 1 BGB vereinbaren. Zukünftige Mieterhöhungen können als Staffelmiete nach § 557 a BGB oder als Indexmiete nach § 557 b BGB vereinbart werden. Der Vermieter kann einseitig die Erhöhung der Miete verlangen: Wegen Veränderungen der Betriebskosten gem. § 560 BGB, wegen Modernisierung nach § 559 BGB oder bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete gem. §§ 558 ff. BGB . Falls eine Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangt wird, muss der Vermieter sich zur Begründung auf einen Mietspiegel (§ 558 c,d BGB), auf die Auskunft einer Mietdatenbank (§ 558 e BGB), auf ein Sachverständigengutachten oder aber auf drei Vergleichswohnungen beziehen (vgl. § 558 a Abs. 2 BGB). Bei jeder Mieterhöhung sind gewisse Formalien einzuhalten, auf die in den einschlägigen Bestimmungen hingewiesen wird. Aktuell wurde im Spätsommer 2014 das sogenannte "Mietbremsen"-Gesetz verabschiedet, worin unter anderem geregelt wird, inwieweit Vermieter über die ortsübliche Miete hinaus den Mietpreis festsetzen dürfen.

Bei Problemen sollte der Vermieter vor der Einleitung einer Mieterhöhung genauso einen Rechtsanwalt für Mietrecht aufsuchen wie der Mieter, der Zweifel an einer Wirksamkeit oder Berechtigung einer Mieterhöhung hat. Die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline stehen Ihnen zur telefonischen Beratung zu allen Fragen zu Mieterhöhungen bzw. zum veralteten Miethöhegesetz zur Verfügung.


Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Miethöhegesetz
Mieter verbietet Gaszwischenzählern einzubauen
Mietvertrag - Fragen zur befristeten Vermietung
Altvertrag - trotzdem innerhalb von 3 Monaten kündigen
Kündigungsfristen nach Übergangsvorschriften des Mietrechtsreformsgesetzes bei Altmietverträgen?
Kündigungsfrist bei Mieterkündigung mit Altverträgen
Fristen der Eigenbedarfskündigung bei Altmietverträgen
Kündigungsmöglichkeit des Vermieters bei befristetem Mietverhältnis mit jährlicher Verlängerung

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.264 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 08.11.2017
Ich werde Sie auf alle Fälle weiterempfehlen. Meine Fragen zum Mietrecht bzw. Maklervertrag wurden von einer freundlichen Anwältin sehr hilfreich beantwortet.Vielen Dank dafür.

   | Stand: 04.11.2017
Ich hatte eine Rechtsfrage zur Fristberechnung bei der ordentlichen Kündigung von Verbraucherdarlehensverträgen nach zehn Jahren. Herr Rechtsanwalt Lehnert ist kompetent auf meine Fragen eingangen und hat diese beantwortet.

   | Stand: 01.11.2017
Die telefonische Beratung hat mir sehr weiter geholfen! Schnell, unkompliziert und absolut kompetent!

Der direkte Draht zum Anwalt:
0900-1 875 006-874
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
Durchwahl Mietrecht
 
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Mietrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Mietrecht | Heizkostenverordnung | Landpachtgesetz | Landpachtverkehrsgesetz | Mieterschutzgesetz | Mietgesetz | Mietkostenverordnung | Mietrechtsreform | Mietrechtsreformgesetz | Nebenkostenverordnung | Neubaumietverordnung | Pachtgesetz | Wohnungsbindungsgesetz

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK
Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website
JURA TICKER
Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website

Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:
0900-1 875 006-874
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
Durchwahl Mietrecht
 
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.
E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen