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Mietrecht

Laute Musik - Infos und Rechtsberatung

21.09.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Laute Musik kann insbesondere im Nachbarschafts- und Mietrecht zum Streitgegenstand werden.

Zwar ist die Wahrnehmung, ob Musik zu laut ist, subjektiv, jedoch ist sowohl der Mieter als auch der Eigentümer dazu berechtigt, einen Unterlassungsanspruch geltend zu machen. Innerhalb eines Hauses darf die Zimmerlautstärke nicht überschritten werden. In jedem Fall ist es ratsam, ein sogenanntes "Lärmprotokoll" zu fertigen. Ein solches Protokoll muss Datum, Uhrzeit, Dauer und Art der Lärmstörung, wie beispielsweise die zu laute Musik, beinhalten. Sonst kann es nicht erfolgreich als geeignetes Beweisstück eine Abmahnung oder Kündigung begründen bzw. als Beweismittel in einen Zivilprozess eingeführt werden. Laute Musik kann auch zu einer Mietminderung berechtigen, wenn z.B. der Vermieter gegen einen zu lauten Mieter nichts unternimmt und die Lärmbelästigung fortbesteht. Im Einzelfall kann zu laute Musik auch zu einem Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Verursacher (Handlungsstörer) führen.

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Dann müsste die zuständige Ordnungsbehörde entsprechend informiert werden, damit nach behördlichem Ermessen eingeschritten wird. Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline.

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