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Mietrecht

landwirtschaftlicher Pachtvertrag - Infos und Rechtsberatung

21.08.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

In § 585 BGB ist der Landpachtvertrag unter anderem legal definiert:

(1) Durch den Landpachtvertrag wird ein Grundstück mit den seiner Bewirtschaftung dienenden Wohn- oder Wirtschaftsgebäuden (Betrieb) oder ein Grundstück ohne solche Gebäude überwiegend zur Landwirtschaft verpachtet. Landwirtschaft sind die Bodenbewirtschaftung und die mit der Bodennutzung verbundene Tierhaltung, um pflanzliche oder tierische Erzeugnisse zu gewinnen, sowie die gartenbauliche Erzeugung.

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(2) Für Landpachtverträge gelten § 581 Abs. 1 und die §§ 582 bis 583a sowie die nachfolgenden besonderen Vorschriften.

(3) Die Vorschriften über Landpachtverträge gelten auch für Pachtverhältnisse über forstwirtschaftliche Grundstücke, wenn die Grundstücke zur Nutzung in einem überwiegend landwirtschaftlichen Betrieb verpachtet werden. §585 BGB grenzt die Landpacht vom allgemeinen Pachtvertrag der §§ 581 ff. BGB ab. Ziel der Sonderregelung der Landpacht ist vor allem eine Stärkung der Unabhängigkeit des landwirtschaftlichen Pächters von seinem Verpächter. Ein Landpachtvertrag ist durch die Verpachtung eines Grundstücks zur überwiegend landwirtschaftlichen (also nicht gewerbsmäßigen oder Hobbymäßigen-)Nutzung gekennzeichnet. Landpachtverträge sind grundsätzlich anzeigepflichtig (§ 2 LPachtVG).

Bei Fragen helfen Ihnen unsere Expertinnen und Experten aus dem Pachtrecht in Kürze. Halten Sie zum Gespräch etwaige Verträge bereit.

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