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Heizkostennachzahlung

Stand: 07.06.2016

Mindestens ein Mal im Jahr muss der Vermieter oder, bei selbst genutzten Eigentumswohnungen, die Wohnungseigentümergemeinschaft über die Betriebskosten abrechnen. Umgelegt werden dürfen alle die Betriebskosten, die in der Betriebskosten-Verordnung als umlagefähig aufgelistet und im Mietvertrag als solche wirksam vereinbart worden sind. Einen großen Teil bilden dabei die Heizkosten. Diese werden vorwiegend durch Fachfirmen abgerechnet, währenddessen die andere Kostenpositionen, oftmals von der Hausverwaltung oder dem Vermieter selbst abgerechnet werden.

Eine ordnungsgemäße Abrechnung liegt vor, wenn sie nachvollziehbar ist. So muss neben den formalen Daten insbesondere auch eine Übersicht über die entstandenen Betriebskosten mit dem Umlageschlüssel und den hierauf gezahlten Vorleistungen des Mieters enthalten sein. Im Bereich der Heizkosten ist es also notwendig, die für die Erzeugung der Heizenergie bzw. der Bereitstellung des Warmwassers aufgewandten Kosten mit allen Facetten aufzulisten und diese Kosten bezogen auf die einzelne Nutzungseinheit zu berechnen. Ergibt die Berechnung, dass die auf die Wohnung entfallenden Heizkosten höher sind, als die vom Mieter bzw. dem Nutzer gezahlten Vorauszahlungen, ergibt sich ein Anspruch des Vermieters der der Eigentümergemeinschaft auf Nachzahlung der Differenz.

In der Praxis sind oftmals leider in den Abrechnungen Fehler versteckt. Es empfiehlt sich deshalb dringend, dass ein auf die Betriebskostenabrechnung spezialisierter Anwalt Hilfestellung leistet. Hier steht Ihnen auch gern telefonisch ein Anwalt der Deutschen Anwaltshotline zur Seite.


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