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Dauerbesucher

Stand: 25.11.2014

Dauerbesucher sind solche Personen, die in regelmäßigen Abständen das Haus des Vermieters zu bestimmten Zwecken betreten. Darunter fällt zum Beispiel der Briefträger, Lieferdienste, Zeitungsboten, etc..

Dem Dauerbesucher muss genauso wie allen anderen Besuchern ein freier Zugang zur Wohnung eines Mieters möglich sein. Der Vermieter darf folglich dem Zeitungsboten den Zugang zur Wohnung des Mieters nicht ohne triftigen Grund verwehren. Unter Umständen ist der Vermieter sogar verpflichtet einen Hausschlüssel auszugeben, um ein rechtzeitiges Zustellen der Zeitung zu gewähren. Abzugrenzen vom Dauerbesucher ist der Dauergast. Ab wann ist eine in der Mietwohnung aufhältige Person als Dauergast zu bezeichnen und welche Folgen hat dies in Bezug auf Meldepflicht oder Nebenkostenpauschale ?

Zu dieser nur im Einzelfall zu klärenden Frage wenden Sie sich am Besten an die Rechtsanwälte bei der Deutschen Anwaltshotline, die Ihre Fragen gerne beantworten.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welche Störungen bestehen im Zusammenhang mit einem Besucher ?
  • Handelt es sich um Besuch oder einen Dauergast ?
  • Wer fühlt sich gestört ?
  • Inwiefern wird ein Zugang behindert ?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt grenzt zwischen Besuch und Dauergast ab.
  • Er schätzt ein, inwieweit Störungen des Besuchers zumutbar sind.
  • Er prüft, ob die Möglichkeit eines Hausverbots besteht.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Mieter hat Anspruch auf uneingeschränkten Zugang seines Besuches.
  • Der Mieter muss den Dauergast beim Vermieter melden.
  • Der Vermieter kann dem störenden Besucher Hausverbot erteilen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können als Vermieter verlangen, dass Ihnen der Dauergast gemeldet wird.
  • Sie können vom Vermieter uneingeschränkten Zugang Ihres Besuches verlangen, ggfs. auch Zurverfügungstellung eines weiteren Hausschlüssels.
  • Dem störenden Besucher kann Hausverbot erteilt werden.

Maßgebliche Urteile

AG Köln, Urteil vom 22.09.2004, WM 673/2004: Zum Recht des Mieters, uneingeschränkt Besuch zu empfangen;
LG Hagen Urteil v. 11.5.1992, 10 S 104/92:zur Unwirksamkeit der Klausel, bestimmte Personen vom Besuchsrecht auszuschließen;
AG FfmHöchst Urteil v. 12.01. 1995;Az Hö 3 C 5179/94: zur Abgrenzung Besuch und Dauergast


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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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