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Maklerrecht

Wohnungsvermittler - Infos und Rechtsberatung

11.01.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Wer als Wohnungsvermittler/Makler Wohnungen (Wohnraum) zur Anmietung vermittelt, muss nicht nur die maklerrechtlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) beachten, sondern auch die Bestimmungen des Wohnungsvermittlungsgesetzes.

Dieses Gesetz gilt nicht nur, wenn der Makler im Auftrag eines Vermieters tätig ist, sondern auch dann, wenn er von einem Mietinteressenten einen entsprechenden Suchauftrag erhält. Das Wohnungsvermittlungsgesetz berücksichtigt den besonderen sozialen Charakter des Wohnraumbedarfs und gewährleistet den besonderen Schutz der Wohnungssuchenden. So darf der Makler im Erfolgsfall keine höhere Provision als zwei Monatsgrundmieten zzgl. Mehrwertsteuer verlangen, wobei jedoch die zusätzliche Miete für einen Stellplatz oder eine Garage zur Grundmiete hinzugerechnet werden darf. Des Weiteren darf der Makler keine Wohnungen anbieten, ohne hierzu vom Vermieter beauftragt worden zu sein. Falls er Eigentümer oder Verwalter der Wohnung ist, besteht kein Provisionsanspruch, und eine bereits entrichtete Provision kann zurückgefordert werden.

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Wichtig: Seit dem 01.06.2015 gilt für Wohnraum das sog. Bestellerprinzip. D.h. derjenige, der den Makler bestellt(beauftragt), muss die Provision entrichten.

Gerne geben Ihnen unsere auf Maklerrecht spezialisierten Anwälte/innen Auskunft und Rat, wenn Sie Fragen haben.

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