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Jagdrecht

Jagdschein - Infos und Rechtsberatung

10.12.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Jagdschein ist eine behördliche Erlaubnis zur Ausübung der Jagd.

Die gesetzlichen Regelungen hierzu finden sich in den §§ 15 ff. BJagdG.

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Wer die Jagd ausübt, muss einen auf seinen Namen lautenden Jagdschein mit sich führen und diesen auf Verlangen den Polizeibeamten sowie den Jagdschutzberechtigten (§ 25 BJagdG) vorzeigen. Die erste Erteilung eines Jagdscheins ist abhängig vom Bestehen einer Jägerprüfung.

Zuständig für die Erteilung eines Jagdscheins ist die für den Wohnsitz des Bewerbers zuständigen untere Jagdbehörde.

Der Jagdschein wird als Jahresjagdschein für höchstens drei Jagdjahre oder als Tagesjagdschein für vierzehn aufeinander folgende Tage erteilt. Die Erteilung erfolgt nach einheitlichen, vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bestimmten Mustern. Der Jagdschein gilt im gesamten Bundesgebiet.

Die Erteilung eines Jagdscheins ist zu versagen, wenn die antragstellende Person noch nicht sechzehn Jahre alt ist, bei Personen, bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie die erforderliche Zuverlässigkeit oder körperliche Eignung nicht besitzen; Personen, denen der Jagdschein entzogen ist, während der Dauer der Entziehung oder einer Sperre (§§ 18, 41 Abs. 2) sowie solchen Antragstellern, die keine ausreichende Jagdhaftpflichtversicherung nachweisen können.

Weitere rechtliche Fragen zum Jagdschein beantworten Ihnen gerne unsere Expertinnen und Experten aus dem Jagdrecht.

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