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Magolino - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 01.07.2014
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Unter dem Kurzbegriff Magolino versteht man die Angebote der Digitale Onlinemagazine for you GmbH i. L., welche auf einer Internetseite Magazine für Gewinnspiele, Gutscheine, Software etc. verkauft.

Die Serviceleistung kann nur derjenige in Anspruch nehmen, der sich zuvor anmeldet. Dabei wird man nur unzureichend über entstehende Kosten aufgeklärt. Diese Kosten werden dann vehement geltend gemacht und bilden offensichtlich das einzige Ziel der Website. Ob dann ein tatsächlicher Inhalt bzw. ein mit dem Preis in Bezug zu nehmender Inhalt vermittelt wird, ist fraglich. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass die Aufklärung über die entstehenden Kosten so mangelhaft ist, dass kein Vertrag zu Stande gekommen ist und deshalb keine Zahlung empfohlen werden kann. Wird z.B. nur in den AGB, zu denen man gelangt, wenn die Startseite verlässt, auf einen Monatsbeitrag hingewiesen, liegt ein Verstoß gegen die Regelungen der Preisangabenverordnung, denn es fehlt dann an einer leichten Erkennbarkeit und Wahrnehmbarkeit über die durch eine Anmeldung entstehenden Kosten.Diese Vorgehensweise hat zudem strafrechtliche Relevanz. Es handelt sich hier möglicherweise um einen Betrug. Der "Kunde" sollte statt zu zahlen eher Strafanzeige gegen die Betreiber der Website stellen. Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft bzw. der Gerichte wird dann abzuwarten sein.Da es sich um einen sog. Fernabsatzvertrag handelt, ist fraglich, ob eine wirksame Widerrufsbelehrung erfolgte. Man sollte schriftlich einen Widerruf erklären und rein vorsorglich die Anfechtung wegen Irrtums (§ 119 BGB) und die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung (§ 123 BGB) erklären.

Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, stehen Ihnen die Korrespondenzanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne zur Verfügung.

Rechtsbeiträge über Internetrecht:

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