Navigationspunkt Hauptthema Unterthema Artikeltitel

internationales Privatrecht - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 15.01.2013

Aktuell sind leider keine Anwälte telefonisch erreichbar. Wir empfehlen Ihnen die E-Mail Beratung zur Klärung Ihrer Fragen.


Soforthilfe vom Anwalt per E-Mail

Erfahrene Anwälte lösen Ihr Rechtsproblem per E-Mail

  1. Stellen Sie Ihre Frage
  2. Antwort in 20 Minuten
  3. Rechtssicherheit zum Festpreis
E-Mail Beratung
Ablauf und Preise

Das internationale Privatrecht bestimmt die maßgebliche Rechtsordnung bei Sachverhalten mit Auslandsberührung, also jene Fälle, in denen ausländisches Recht eine Rolle spielen kann. Das Internationale Privatrecht entscheidet in Form von sog. - Kollisionsnormen- darüber, welches nationale oder interlokale Recht zur Anwendung kommt, in dem mit Hilfe bestimmter Anknüpfungspunkte das in der Sache anzuwendende Recht bezeichnet wird. In der Regel soll diejenige Rechtsordnung ausgewählt werden, mit der der Sachverhalt die engste Berührung hat.

Beispiel: Ein Deutscher hat in Österreich ein Testament gefertigt und stirbt in Frankreich; oder: ein Schweizer hat in Dänemark eine Spanierin geheiratet, lebt mit ihr vorwiegend in Frankreich und will sich nun scheiden lassen; oder: ein in den USA geborener Deutscher möchte in Rumänien ein Kind adoptieren und mit ihm in Deutschland leben. In allen solchen Konstellationen mit Auslandsberührung stellt sich stets die Frage, welche Rechtsordnung Anwendung findet.
Jeder Staat hat Regelungen des Internationalen Privatrechts. In vielen Staaten gibt es dazu ein eigenes Gesetz. In Deutschland sind dies die Vorschriften Artikel 3 ff des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch. Eine Vereinheitlichung des Internationalen Privatrechts ist in Teilbereichen durch Staatsverträge geregelt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht, wonach Übereinkommen geschaffen wurden, denen die Staaten beitreten können.

Von großer Bedeutung ist die Rechtsetzung innerhalb des EU-Raumes durch Verordnungen, die in den EU-Staaten direkt anwendbar sind. So ist innerhalb des EU-Raumes ein ?Europäisches Privatrecht? entstanden, nämlich die sog. Rom II-Verordnung, die innerhalb Europas für alle EU-Staaten (außer Dänemark) das auf das außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht seit 11.01.2009 regelt. Für vertragliche Schuldverhältnisse gilt sei 17.12.2009 die sog. Rom I-VO.

Die sog. Rom III-VO für das auf Ehescheidungen anzuwendende Recht ist in Vorbereitung.

Weites hierzu erfahren Sie von den Rechtsanwälten der Deutschen Anwaltshotline!

Rechtsbeiträge über Internationales Recht:

EU-Verordnung Rom III EU-Verordnung (Rom II) EU-Verordnung (Die Möglichkeit für einen Vertrag eine Rechtswahl zu treffen) Die neue EU-Erbrechtsverordnung Der Testamentsvollstrecker - seine Rechtsstellung Was sich mit der Europäischen Erbrechtsverordnung (EuErbVO) ändert Ehegattenerbrecht - Infos und Rechtsberatung Erben - Infos und Rechtsberatung

Aktuell sind leider keine Anwälte telefonisch erreichbar. Wir empfehlen Ihnen die E-Mail Beratung zur Klärung Ihrer Fragen.


Soforthilfe vom Anwalt per E-Mail

Erfahrene Anwälte lösen Ihr Rechtsproblem per E-Mail

  1. Stellen Sie Ihre Frage
  2. Antwort in 20 Minuten
  3. Rechtssicherheit zum Festpreis
E-Mail Beratung
Ablauf und Preise