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Insolvenzrecht

Schieflage - Infos und Rechtsberatung

27.04.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Bei Kapitalgesellschaften besteht die gesetzliche Pflicht, bei Eintritt der Krise oder Schieflage (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen.

Die Verpflichtung zur Anmeldung der Insolvenz beginnt mit Eintritt der Insolvenzreife. Nach dem Wortlaut des Gesetzes muss der Insolvenzantrag sofort gestellt werden, in Ausnahmefällen spätestens binnen drei Wochen nach Eintritt der Krise. Das Nichtbeachten dieser gesetzlichen Norm löst strafrechtliche Sanktionen gegen den Geschäftsführer aus. Selbst die leicht fahrlässige Nichtbeachtung der Insolvenzantragspflicht ist strafbar (§ 283 StGB - Strafgesetzbuch). Auch die Unkenntnis schützt (bekanntlich) vor Strafe nicht. Es wird auch bestraft, wer die drohende oder eingetretene Zahlungsunfähigkeit fahrlässig nicht erkennt. Darüber hinaus löst die Nichtbeachtung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften auch haftungsrechtliche Sanktionen aus (sog. Durchgriffshaftung). D.h. der Geschäftsführer macht sich schadenersatzpflichtig.

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