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Regelinsolvenzverfahren - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 21.09.2015
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Ein Insolvenzverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet.

Diesen kann der Schuldner selbst oder ein Gläubiger stellen, § 13 I InsO. Der Antrag stellt eine bedingungsfeindliche Prozesshandlung dar und bedarf der Schriftform. Liegt ein zulässiger Insolvenzantrag vor, muss das Insolvenzgericht von Amts wegen vor allem zwei Punkte klären, wozu es sich in der Regel eines externen Gutachters (meist identisch mit dem späteren Insolvenzverwalter) bedient: das Vorliegen eines Insolvenzgrundes und die Verfahrenskostendeckung. Für die Zeit zwischen Insolvenzantragstellung und Entscheidung über den Antrag kann das Gericht, soweit erforderlich, Sicherungsmaßnahmen treffen, um eine nachteilige Veränderung des Schuldnervermögens zu vermeiden, § 21 I InsO. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ernennt das Insolvenzgericht den Insolvenzverwalter, § 27 I InsO, und bestimmt Berichts- und Prüfungstermin, § 29 InsO. Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre Forderungen innerhalb einer bestimmten Frist beim Insolvenzverwalter anzumelden und ihm unverzüglich ihre Sicherungsrechte mitzuteilen. An die Schuldner des Schuldners ergeht die Aufforderung, nur noch an den Insolvenzverwalter zu leisten, § 28 InsO. Der Eröffnungsbeschluss, der all diese Informationen enthält, wird veröffentlicht (www.insolvenzbekanntmachungen.de) und allen bekannten Gläubigern, dem Schuldner und dessen Schuldnern zugestellt, § 30 InsO, wobei das Gericht die Zustellung in der Regel dem Verwalter überträgt, § 8 III InsO. Das Insolvenzgericht hebt nach Abhaltung eines Schlusstermins (§ 197 InsO) und der Schlussverteilung das Insolvenzverfahren auf. Mit Verfahrensende erhält der Schuldner die Verfügungsbefugnis über sein Vermögen zurück.

Ein zugelassener Rechtsanwalt kann oft in wenigen Minuten am Telefon alle individuellen Fragen beantworten oder bei komplexen Fällen wichtige Informationen im Rahmen der telefonischen Erstberatung geben

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