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Konkursantrag

Stand: 15.09.2016

Am 1. Januar 1999 hat die Insolvenzordnung die bis dahin geltende Konkurs- und Vergleichsordnung und die in den neuen Ländern angewandte Gesamtvollstreckungsordnung abgelöst.

Die neue Insolvenzordnung kennt den Konkursantrag nicht mehr, Der Konkursantrag wurde durch den Insolvenzantrag ersetzt.  Der Insolvenzantrag ist bei einem Insolvenzgericht zu stellen. Örtlich zuständig ist ausschließlich das Insolvenzgericht, in dessen Bezirk der Schuldner bzw. das Schuldnerunternehmen seinen allgemeinen Gerichtsstand hat. Ein Insolvenzverfahren kann über das Vermögen jeder natürlichen und jeder juristischen Person eröffnet werden. Das Insolvenzverfahren wird nur auf Antrag eröffnet. Antragsberechtigt sind sowohl die Gläubiger als auch der Schuldner. Die Eröffnung des Insolvenzverfahren setzt voraus, dass ein Eröffnungsgrund besteht. Als Gründe kommen, Dafür kommen Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung in Betracht. Bis zur Entscheidung über den Insolvenzantrag hat das Gericht alle Maßnahmen zu treffen, die erforderlich sind, um eine den Gläubigern nachteilige Veränderung in der Vermögenslage des Schuldners zu verhüten.

Das Gericht kann insbesondere einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen und dem Schuldner ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegen.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Liegt eine Überschuldung vor?
  • Liegt Zahlungsunfähigkeit vor?
  • Gibt es laufende Zwangsvollstreckungsmaßnahmen?
  • Wurde eine Einigung mit den Gläubigern versucht?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt bestimmt, ob ein Insolvenzgrund vorliegt.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern in Betracht kommt.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Es liegt eine Überschuldung vor.
  • Der Schuldner ist zahlungsunfähig.
  • Es laufen noch Vergleichsgesprächen mit den Gläubigern.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie sollten einen Insolvenzantrag stellen.
  • Sie können einen Antrag auf Restschuldbefreiung stellen.
  • Sie sollten zunächst einen außergerichtlichen Vergleich mit den Gläubigern versuchen.

Maßgebliche Urteile

Beschluss des AG Köln vom 15.02.2013 (72 IK 758/12)

Wegen Nichterfüllung gerichtlicher Aufforderungen zur Ergänzung des Insolvenzantrags mit anschließender Rücknahmefiktion des Antrags kann ein neuer Antrag (und Erteilung der Restschuldbefreiung/Verfahrenskostenstundung) ohne Sperrfrist gestellt werden.


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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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