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Ausfallgeld - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 09.03.2015
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Der Arbeitnehmer hat in einem Fall der Insolvenz des Arbeitgebers Anspruch auf Insolvenzgeld nach § 183 ff SGB III.

Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitnehmer im Inland beim Arbeitgeber beschäftigt ist. Insolvenzgeld wird nur als Ersatz für ausstehendes Arbeitsgeld und für den Zeitraum von längstens drei Monaten gezahlt. Vom Insolvenzgeld umfasst sind alle Ansprüche auf Bezüge aus dem Arbeitsverhältnis (Urlaubsentgelt, Gratifikationen, vermögenswirksame Leistungen, etc.). Vom Sozialamt werden auch die Sozialabgaben getragen (§ 208 SGB III). Der Arbeitnehmer muss den Antrag innerhalb der Frist des § 324 SGB III stellen. Diese Frist ist eine Ausschlussfrist. Das Insolvenzgeld wird von der Arbeitsagentur, in deren Bezirk die Lohnabrechnungsstelle des Arbeiters liegt, ausgezahlt. Hier ist auch der Antrag zu stellen (§ 327 SGB III).

Fragen zu allen rechtlichen Belangen, die sich im Zusammenhang mit dem Thema Ausfallgeld / Insolvenzgeld ergeben können, beantworten Ihnen gerne die Kooperationsanwältinnen/-anwälte der Deutschen Anwaltshotline.

Rechtsbeiträge über Insolvenzrecht:

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