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Immobilienrecht

Vorbehaltsnießbrauch - Infos und Rechtsberatung

13.07.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Nießbrauch ist das Nutzungsrecht an einer Sache unter Ausschluss des Eigentümers.

Der Nießbraucher kann die Sache nutzen, indem er die Sache für Wohnzwecke verwendet, eine Immobilie vermietet oder einem Dritten überlässt. Der Nießbrauch ist daher ein sehr starkes Recht an einer Sache. Der Nießbraucher hat auch das Recht, die Früchte einer Sache zu vereinnahmen. Sie stellt zum Beispiel die Ernte bei einem landwirtschaftlich genutzten Grundstücks dar. Der Nießbraucher hat allerdings ordentlich zu wirtschaften und die Sache zu erhalten. Außerdem muss er die privaten und öffentlichen Lasten der Sache tragen. Ein Vorbehaltsnießbrauch ist gegeben, wenn zum Beispiel bei der Schenkung eines Grundstückes an die Kinder im Wege der vorweggenommenen Abfolge ein Nießbrauchsrecht zu Gunsten der bisherigen Eigentümer (Eltern) begründet wird. Der Schenker wird durch solch eine Gestaltung quasi wirtschaftlicher Eigentümer der Sache und kann wie bisher von den Einnahmen der Immobilie alle von ihm getragenen Grundstücksaufwendungen inklusive der Gebäudeabschreibung als Werbungskosten steuermindernd in Abzug bringen.

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Aus dieser Gestaltung ergeben sich noch weitere steuerliche Konsequenzen hinsichtlich der Schenkungsteuer, die von einem juristischen Steuerexperten in einem Beratungsgespräch individuell ausgearbeitet werden sollten.

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