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Immobilienrecht

Teilungserklärung - Infos und Rechtsberatung

13.07.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Eigentümer gibt bei der Begründung von Wohnungseigentum gemäß § 8 WEG (Wohnungseigentumsgesetz) eine Teilungserklärung ab; sog Vorratsteilung.

Sie stellt eine einseitige Willenserklärung gegenüber dem Grundbuchamt dar. In der Teilungserklärung wird das Eigentum in Miteigentumsanteile aufgeteilt. Üblich ist eine Aufteilung zu 100, zu 1000 oder auch zu 10.000 Anteilen. Ebenso wird in der Teilungserklärung die Größe und Anzahl der Miteigentumsanteile bestimmt. Geregelt werden außerdem Gegenstand und Grenzen des Sondereigentums (Wohnungs- oder Teileigentum) und des Gemeinschaftseigentums. Gegenstand und Inhalt des Sondereigentums ist in § 5 WEG geregelt. Zum Sondereigentum gehören neben dem umbauten umschlossenen Raum beispielsweise die Fußbodenbeläge, die Bad- und WC-Einrichtungen, die Zimmertüren und die nicht tragenden Wänden in der Wohnung. Dagegen gehören zum Gemeinschaftseigentum gem. § 5 Abs. 2 WEG beispielsweise die Fundamente und tragenden Mauern des Gebäudes, sämtliche Decken, nebst Dach sowie die Fassade mit den Außenfenstern.

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Durch Verbindung der Sondereigentumseinheiten mit dem jeweiligen Miteigentumsanteil tritt Verkehrsfähigkeit ein. Das bedeutet, dass die gebildeten Wohnungseigentumseinheiten veräußert und auch belastet werden können. Bestandteil der Teilungserklärung ist auch der sog. Aufteilungsplan, auf den in der Teilungserklärung Bezug genommen wird. Die Teilungserklärung gliedert sich zumeist in zwei Teile. In Teil 1 ist die Aufteilung in Miteigentumsanteile geregelt. Teil 2 enthält Regelungen über das Gemeinschaftsverhältnis der Wohnungseigentümer untereinander (Gemeinschaftsordnung) und ggf. die Bestellung eines Verwalters.
Die Teilungserklärung kann nachträglich geändert werden.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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