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Immobilienrecht

Hausvertrag - Infos und Rechtsberatung

19.09.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Wer ein Hausgrundstück erwerben will, muss hierzu einen notariellen Kaufvertrag abschließen. Eine bloß mündliche oder schriftliche Vereinbarung wäre unwirksam und nichtig, entfaltet also keinerlei Verbindlichkeit. Das Gesetz schreibt in § 311 b des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) die notarielle Beurkundung vor.

Ein Vorvertrag über den Kauf eines Hauses, der nicht notariell beurkundet ist, entfaltet ebenfalls keine Verbindlichkeiten. Um aus einem Vorvertrag Verbindlichkeiten herzuleiten, müsste dieser ebenfalls notariell beurkundet werden.

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Eigentümer wird der Käufer erst dann, wenn er im Grundbuch als neuer Eigentümer des Grundstücks eingetragen wird.

Sofern es sich nicht um einen Neubau handelt, ist es absolut üblich, dass die Gewährleistung (Haftung für Mängel) vertraglich ausgeschlossen wird. Es empfiehlt sich daher, das Haus vor Kaufabschluss genau in Augenschein zu nehmen, nach Möglichkeit mit jemandem, der Sachkunde besitzt, z.B. einem Architekten oder Bausachverständigen. Entsprechendes gilt beim Erwerb einer Eigentumswohnung. Auch hier ist die notarielle Beurkundung des Kaufvertrages erforderlich.

Es ist empfehlenswert, sich vor Kaufabschluss den Vertragsentwurf vom Notar vorlegen zu lassen, um ihn genau zu prüfen oder anwaltlich prüfen zu lassen. Dabei und bei Fragen zum Hausvertrag sind Ihnen die Anwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline gerne behilflich.

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