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Grundstücksverkauf - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 23.03.2015
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Beim Grundstücksverkauf handelt es sich um einen Kaufvertrag nach § 433 ff BGB. Zu beachten ist aber, dass dieser nach § 311 b BGB notariell beurkundet werden muss.

Sollte die notarielle Beurkundung nicht erfolgen, so ist der Kaufvertrag formunwirksam, und damit nichtig nach § 125 BGB. Durch den Kaufvertrag verpflichtet sich der Verkäufer, dem Käufer das Grundstück zu übereignen, dies erfolgt durch Einigung (= Auflassung, vgl. § 925 BGB) und Eintragung in das Grundbuch, vgl. § 873 I BGB. Der Käufer verpflichtet sich im Gegenzug dazu, den vereinbarten Kaufpreis zu bezahlen. Nach § 925 I BGB muss die Auflassung bei beidseitiger Anwesenheit bei einem Notar erklärt werden.

In der Praxis werden im Normalfall Kaufvertrag und Auflassung in einer einheitlichen Urkunde erklärt werden. Sobald das Geld überwiesen ist, weist der Notar das Grundbuchamt an, den Käufer als Eigentümer einzutragen.

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