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Immobilienrecht

Grundschuldlöschung - Infos und Rechtsberatung

23.12.2011 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Trotz der rechtlichen Unabhängigkeit der Grundschuld von der gesicherten Forderung sind die Grundschuld und die zu Grunde liegende Forderung durch die sog. Sicherungsabrede (Zweckerklärung für Grundschulden) verbunden. Sobald die gesicherte Forderung zurückbezahlt wird, entsteht aus der Sicherungsabrede ein Rückgewähranspruch. Dieser kann auf Rückabtretung der Grundschuld, auf Verzicht durch den Gläubiger sowie auf Löschung der Grundschuld gerichtet sein. Die Löschung der Grundschuld kann der Eigentümer selbst veranlassen, dazu muss er sich lediglich mit dem Grundbuchamt in Verbindung setzen. Das Grundbuchamt darf die Löschung allerdings nur dann vornehmen, wenn der Eigentümer eine Löschungsbewilligung des Gläubigers (z. B. Kreditinstitut) vorlegt.

Statt einer Grundschuldlöschung kann der Eigentümer die Grundschuld auch in eine Eigentümergrundschuld umwandeln. Diese lautet dann auf den Eigentümer des Grundstücks. Vorteilhaft ist ein solches Vorgehen dann, wenn der Eigentümer erreichen möchte, dass der frühere Darlehensgeber nicht mehr im Grundbuch eingetragen ist. Die Grundschuld kann dann zu einem späteren Zeitpunkt an einen neuen Gläubiger/Darlehensgeber abgetreten werden.

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Bei weitergehenden Fragen zum Thema Grundschuldlöschung können Sie sich jederzeit gerne an einen Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline wenden.

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