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Immobilienrecht

Erbpachtgrundstücke - Infos und Rechtsberatung

01.10.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Erbpachtgründstücke sind Grundstücke, die an Bauinteressenten verpachtet werden, die sich zwar das Bauen leisten können, aber nicht den dazugehörigen Erwerb des Baugrundes schultern können. Die Rechtsgrundlage für die Erbbaupacht geht zurück bis in das Jahr 1919, die Idee ist noch älter.
Anfänglich war es neben dem einfachen wirtschaftlichen Zweck auch eine Möglichkeit finanzkräftiger Einrichtungen und Unternehmen die Erbbaupächter an sich zu binden. Heutzutage ist nur der wirtschaftliche Zweck verblieben. In Ballungsgebieten, aber auch in begehrten Baulagen anderswo machen die Kosten für das Baugrundstück schnell die Hälfte oder mehr des Bauvolumens aus. Viele könnten sich zwar die Finanzierung des Baukörpers leisten, aber nicht mehr die Anschaffung des Grundstückes. Dann kommt die Erbpacht in Betracht, aufgrund der der Bauwillige seinen Baugrund mietet, meist mit Laufzeiten von 50 oder 99 Jahren.

Erbpachtgrundstücke bieten heutzutage hauptsächlich soziale Einrichtungen wie Stiftungen, Kirchen oder Gemeinde an. Einerseits um das bauen sozialverträglich zu begünstigen, aber traditionell auch, um das Grundvermögen nicht wegzugeben, sondern auf Dauer zu erhalten.

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Der Hausbauer zahlt für die Nutzung des Grundstückes den sogenannten Erbbauzins, in der Regel mit 3 bis 5 % vom Grundstückswert. Der Bauherr trägt allerdings das Risiko, dass sich der Grundstückswert im Laufe der Erbpachtzeit erheblich erhöht. Und das sind nicht die einzigen Risiken in der Erbpacht.

Wenn Sie weitere Fragen zu Erbpachtgrundstücken haben, fragen Sie die Rechtsanwälte der deutschen Anwaltshotline

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