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Gesellschaftsrecht

Unternehmensgründung - Infos und Rechtsberatung

24.09.2012 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Bei Gründung eines Unternehmens leisten die Mitunternehmer Kapital- oder Sacheinlagen.

Soll eine Kapitalgesellschaft (AG oder GmbH) gegründet werden, müssen die Gründer ein Stammkapital aufbringen. Dieses beträgt bei der GmbH mindestens 25.000 EUR. Jeder Gesellschafter ist zu einer Mindesteinlage von 500 EUR verpflichtet. Diese Mindesteinlage kann durch in die Gesellschaft einzulegendes Kapital oder durch eine Sache mit diesem Wert erbracht werden. Bei Gründung einer Aktiengesellschaft beträgt das Mindestgrundkapital 50.000 EUR. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch ausländische Kapitalgesellschaften, wie die englische Limited, die bereits mit einem Pfund Haftungskapital gegründet werden kann.

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Hier traten oft Probleme auf, weil in Deutschland grundsätzlich die Sitztheorie gilt, die im Konext mit europäischen gesellschaftsrechtlichen Sachverhalten, aber gegen die Niederlassungsfreiheit verstößt und daher seit den Entscheidungen des EuGH in Sachen Centros, Daily Mail und Überseering keine Anwendung mehr findet.

Soll eine Personengesellschaft (GbR, KG, OHG; PartnerG) gegründet werden, erbringen die Gesellschafter ebenfalls ihre Einlagen. Bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und der Partnerschaftsgesellschaft reicht dabei schon jede Zweckförderung, etwa durch Erbringen von Arbeitsleistungen durch den Gesellschafter als Einlage aus. Die Einlage muss nicht in Form der Kapitaleinlage erbracht werden.
Die Kommanditgesellschaft (KG) und die offene Handelsgesellschaft (oHG) setzen nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) einen kaufmännisch eingerichteten Gewerbebetrieb voraus.
Bei Fragen zur Unternehmensgründung kann Ihnen ein zugelassener Rechtsanwalt der Deutschen Anwaltshotline oft in wenigen Minuten am Telefon alle individuellen Fragen beantworten oder bei komplexen Fällen wichtige Informationen im Rahmen der telefonischen Erstberatung geben.

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